Spielregel

No studs

Die Mondiali Antirazzisti sind kein Wettkampfturnier!

Die Mondiali spielen wir, im gegen Rassismus, Sexismus und im Allgemeinen gegen alle Formen von Diskriminierung zu kämpfen. Dies gilt für alle Formen von Diskrimnierung von vermeintlich schwächeren und verletzlicheren.

Das Ziel ist es, Spielregeln zu finden, die es den vielen verschiedenen Personen unter uns ermöglichen, unabhängig von ihrer Herkunft, Kompetenz und Interessen gemeinsam Fußball zu spielen.

Einige generelle Regeln:

  • Es gibt keine Schiedsrichter*in: die Spiele werden von den beiden Teams selbst geregelt. Jedes Feld hat eine „Verantwortlich*e für das Feld“, die die Teams aufruft, das Ergebnis notiert und die Zeit nimmt. Die Verantwortlich*e greift nur in das Spiel ein, wenn die Teams nicht überein kommen, das Spiel selbst zu regeln. (Diese Situation zu vermeiden, ist unsere gemeinsame Aufgabe.)
  • Keine Stollenschuhe, keine Nocken: Es sind nur Turnschuhe und sogenannte Tausendfüßler erlaubt. Fußballschuhe mit Nocken oder Stollen sind nicht erlaubt. Die Spieler müssen die Schuhe tauschen oder absägen. Es gibt keine Ausnahmen
  • Das Turnier wird in Gruppen von 6 Teams ausgespielt. Bis auf Ausnahmen.
  • Es wird in Teams von 7 Personen gespielt.
  • Die Spiele dauern 2×10 = 20 Minuten.
  • Ein Team, das mehr als 10 Minuten zu spät kommt oder das nicht genug Spieler*innen hat, verliert das Spiel 0:2.
  • Es kann so viel gewechselt werden wie gewünscht
  • An an der Außenlinie wird mit dem Fuß eingespielt. (Ein Tor von dort aus wird nicht gewertet.)
  • Der Torwart kann eine Rückgabe mit der Hand aufnehmen
  • Es gibt kein Abseits
  • Die Teams spielen in einheitlicher Kleidung
  • Am Ende des Spiels bestätigen die beiden Kapitän*innen das Ergebnis bei der Zeitnehmer*in. Diese nimmt auch den Ball zurück.

 Einige Regeln in Bezug auf gefährliches Spiel:

  • Beim ersten absichtlichen und gefährlichen Foul eines Teams, wird unabhängig vom Ort ein Elfmeter gepfiffen. Darüberhinaus wird die Spieler*in, die für das Foul verantwortlich ist, au
  • Beim zweiten absichtlichen und gefährlichen Foul eines Teams, wird unabhängig von der Spieler*in die es verursacht, das Spiel für die gegnerische Mannschaft gewertet.
  • Wenn ein Spiel von beiden Seiten in einem übertriebenen Maße wettbewerbsorientiert gespielt wird, verlieren beide Teams die Partie.
  • Wenn ein Team auf diese Art und Weise zwei Spiele wegen unsportlichen Verhaltens verliert, wird es vom Turnier ausgeschlossen.
  • Sollte das Spiel zu aufgeheizt werden und es werden Proteste laut, kann die Verantwortlich*e das Spiel stoppen und die Teams an die Regeln der Mondiali erinnern. Die Verantwortlich*e kann auch überzogen Spielende auffordern sich auszuwechseln.
  • Es sind keine Feldverweise vorgesehen, sehr wohl aber erzwungene Auswechslungen, die zweite erzwungene Auswechslung führt dazu, dass das Team am grünen Tisch verliert.
  • Jede Regel kann verändert werden, wenn sich die Teams, gemeinsam darauf einigen, es der Verantwortlich*en mitteilen , sowohl vor als auch während des Spiels.
  • Wenn ein Team dem anderen Team deutlich unterlegen ist und mit 2:0 im Rückstand liegt, kann eine weiter*e Spieler*in eingesetzt werden. (Das soll dazu beitragen das Spiel lebendig zu halten und den Wettbewerbscharakter herauszunehmen.)
  • Jedes Team kann vorschlagen eine*n „Herumtreibend*e“ einzusetzen. Eine Vagabund*in ist eine Person, die, aus physischen oder motorischen Gründen, oder weil sie sehr viel jünger ist, und/oder die Dynamik des Spiels nicht vollständig erfassen kann, mitspielen darf, ohne zur vereinbarten Zahl der Spieler*innen zählt. Diese Person darf, wenn sie den Ball führt, nicht angegangen werden.

Am Freitag zum 14.00 Uhr treffen wir uns auf den Spielfeldern, um auf eine neue Ausgabe der Mondiali anzustoßen. Es ist der Moment an dem sich die Teilnehmer oder mindestens ein paar Vertreter*innen ihrer Teamr den anderen Gruppenmitgliedern vorstellen und diese kennenlernen können. 

Zu Beginn der Partie sollen sich die Teams begrüßen und gegebenenfalls kleine Gastgeschenke austauschen.

Das ist auch der Moment indem sich beide Teams auf abweichende Regeln verständigen können.

Nach der Partie sollen sich jeweils eine*r jedes Teams (quasi die Kapitän*innen) zum Turnier-Büro begeben und gemeinsam mit der Zeitnehmer*in die Namen der beiden Teams und das Ergebnis bekannt geben. Bis dahin ruht der Ball, der dann wieder in die Hand der Zeitnehmer*in kommt.

Nachholspiele: bei der Mondiali sind es nicht die Ergebnisse die zählen. Deshalb sind wir flexibel in Bezug auf Nachholspiele. Allerdings dürfen diese nicht die Organisation des Turniers beeinträchtigen. Um das zu gewährleisten, bitten wir um die Beachtung des Folgenden:

  • Nachholspiele können während der offiziellen Zeiten des Turniers gespielt werden, sofern die Teams einen Platz finden. Die Zeitnehmer*in kann das Spiel begleiten, aber die Teams sind selbst dafür verantwortlich das Ergebnis bei der Turnierleitung abzugeben.
  • Die Nachholspiele können auch außerhalb der Turnierzeiten ausgespielt werden, allerdings.

Wir sind alle verantwortlich für einen guten Ausgang der Veranstaltung!

Bitte denkt dran diese Informationen an alle Spieler*innen eures Teams weiterzugeben!